Telekom Konzern

07.04.2016 Warnstreik Zwickau

07.04.2016 Warnstreik Zwickau

Warnstreik in Zwickau ver.di OrtsvereinTelekom Zwickau/Plauen Warnstreik in Zwickau

Die letzte Mittagspausenaktion ist den Kollegen der DTTS-CCC  und Telekom Deutschland-VSD noch gut in Erinnerung. Vor 3 Wochen versammelte man sich ja schon einmal, um den Forderungen unserer Gewerkschaft nach einer Entgelterhöhung, besonders auch der unteren Lohngruppen und dem Fortschreiben des Ausschlusses von betriebsbedingten Beendigungskündigungen,  Druck zu verleihen. Kurz darauf gab es zumindest eine Antwort des Arbeitgebers auf diese Forderungen. Über 2,5 % bei einer Laufzeit von zwei Jahren konnten die Kollegen nur den Kopf schütteln. Die Kollegen waren sich einig: Was der Arbeitgeber vorgelegt hatte, war sicher nicht als Gegenangebot zu verstehen, sondern als Provokation! Und provozieren lässt sich hier keiner! Im Gegenteil, heute folgte man mit breiter Brust dem Streikaufruf der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft und versammelte sich im Streiklokal im Gewerkschaftshaus  in Zwickau.

Warnstreik in Zwickau ver.di OrtsvereinTelekom Zwickau/Plauen Warnstreik in Zwickau

So ließ es sich auch die Geschäftsführerin des ver.di-Bezirksvorstandes Vogtland-Zwickau, Kerstin Eger, nicht nehmen, den Streikenden ein paar Grußworte zu überbringen und für die Tarifauseinandersetzung alles Gute zu wünschen. Und natürlich gab sie zu verstehen, dass die gesamte Gewerkschaft hinter den Kollegen steht.

Über den Fortgang der Verhandlungen berichtete ver.di Landesfachbereichsleiter Achim Fischer aus allererster Hand. Er fasste noch mal die ersten beiden Verhandlungsrunden zusammen, unterstrich dabei auch noch mal, dass die ver.di-Forderung gerechtfertigt ist und keinesfalls überzogen, wie es der Konzern gerne darstellt. „Wir hoffen jetzt, dass sich für die 4. Verhandlungsrunde beim Konzern endlich Intelligenz durchsetzt“, so Achim Fischer. Ebenso wollen wir über den Ausschluss der betriebsbedingten Beendigungskündigungen reden und vor allem auch die Löhne der unteren Einkommensgruppen und Dualen Studenten überproportional anheben.

Falls der heutige Warnstreik dem Arbeitgeber noch immer nicht Zeichen genug war, sind die Beschäftigten für weitere Aktionen bereit!