Vertrauensleute

Nur die Veränderung bleibt beständig

Nur die Veränderung bleibt beständig

Bericht von der Funktionärsklausur 2018
ein Saal, parlamentarische Sitzordnung von hinten fotografiert. ver.di Plenum 1

Auch in diesem Jahr kamen Ende Januar Vertreterinnen der Betriebsgruppen und Ortsvereine sowie der Jugend und des Landesbezirksfachbereichs zur Funktionärsklausur in Burgstädt zusammen.

Auf der Tagesordnung standen neben Finanzen und den Vertrauensleute- und Betriebsratswahlen das Projekt 4. Ebene und die Entwicklungen innerhalb ver.di. Auch wir müssen uns an veränderte Rahmenbedingungen anpassen. Zukünftig wollen wir in den zwei großen gewerkschaftlichen Handlungsfeldern individueller Betreuung und kollektiver betrieblicher Arbeit noch besser agieren können. Auch die Digitalisierung geht nicht spurlos an uns vorbei. Unternehmen verändern sich und wir wollen uns zukünftig auch fachlich besser aufstellen. Über die damit verbundenen geplanten Veränderungen wurden die Kolleginnen und Kollegen informiert.

 

drei Menschen, stehend im Gespräch. ver.di Gespräche

Viel Raum nahm auch das Projekt 4. Ebene ein. Aus noch frischen Erinnerungen konnten unsere Kollegen Rico und Marko von der letzten best practice Konferenz berichten. Einerseits ging es dabei um die systematische Erschließungs- und Ansprachearbeit, andererseits um den aktuellen Stand der online tools, die die Arbeit der 4.Ebene (Ortsvereine und Betriebsgruppen) unterstützen soll. Dazu gehört zukünftig eine Datenbank mit best practice Beispielen und der Ereigniskalender. Der Ereigniskalender soll rechtzeitig an Ereignisse erinnern, die für die Mitgliederbetreuung und -gewinnung relevant sind. Zudem gab es einen Bericht vom Treuhänderbeirat des Projektes, der die finanziellen Mittel verwaltet.

Ein besonderes Highlight waren natürlich wieder die Berichte aus den Ortsvereinen und Betriebsgruppen. Seit einigen Jahren hat sich da die Methode der Wandzeitung etabliert: Die Kolleg_innen berichten schriftlich auf Wandzeitungen, die anschließend ausgestellt werden. Alle können die Ausstellung besuchen und bei Fragen oder Zustimmung ähnlich digitaler sozialer Netzwerke ein Symbol hinterlassen. Die Symbole werden zum Schluss ausgewertet, Fragen geklärt. Diese Herangehensweise führt zu einem regen Austausch.

Alles in allem wieder eine gelungene Veranstaltung, in der Netzwerke gefestigt und neu geknüpft werden konnten. Wir freuen uns auf´s nächste Jahr.